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Schottland-Tour 2006 

 

Begonnen hat alles mit der üblichen "spontanen" Idee. Entwickelt hat sich daraus eine Top Tour! 


Am 23.06.06 begaben wir uns zusammen mit dem Z4Shark Team (Frank und Corinna) auf den Weg nach Schottland.

 

Gebucht hatten wir unsere Überfahrt mit P&O Ferries ab Rotterdam nach Hull. Am Nachmittag kamen wir im Fährhafen Europoort an.

Dort angekommen durften wir nach dem Einchecken direkt auf unser Schiff, der Pride of Rotterdam, fahren.

Die Fahrzeuge verschwanden im Rumpf der Fähre und wir hatten ausgiebig Zeit unsere Kabinen anzutesten.

Pünktlich, um 21.00 Uhr, legte das Schiff ab. Die Ausfahrt aus dem Hafen gab uns Gelegenheit die ersten Fotos zu schießen.

Nach dem ersten, ausgiebigen Lunch im Bordrestaurant haben wir das erste Fahrertraining an Bord durchführen können.

Natürlich hat der Shark gewonnen.

Am nächsten Morgen wurden wir bereits früh geweckt, denn um 8.00 Uhr hieß es: Start your Engines!

An den Linksverkehr gewöhnt man sich, wieder Erwarten, recht schnell. Somit erreichten wir unser erstes Etappenziel bereits am frühen Nachmittag.

  • Newton Stewart
    Ein kleiner, verträumter Ort am Cree im südlichen Schottland.

Nach unserer ersten Bed&Breakfast-Unterkunft brauchten wir nicht lange zu suchen:

Die Creebridge Lodge ist ein Privathaus, welches direkt an der Cree-Brücke liegt. Die Übernachtung mit Frühstück kostet 30 Pfund pro Person.

Die Zimmer waren sehr schön und sauber. Es gab sogar ein Himmelbett.

Wir hatten noch ausreichend Zeit einen Pub aufzusuchen, um uns dort das WM Spiel Deutschland ./. Schweden anzuschauen.... als die einzigen deutschen Fans! Zur Freude der Einheimischen.

Am nächsten Morgen, nach einem leckeren Frühstück mit "scrambled eggs on toast", begaben wir uns auf den Weg nach Oban. Wir folgten dem Rat des Hauseigentümers und umfuhren den Bereich Glasgow in dem wir die Fähre von Gourock aus benutzten.

Vorbei ging es an Inveraray

Schließlich trafen wir in Oban ein.

  • Oban
    Ein kleiner Ort von dem aus die Fähren nach Mull und weiteren Inseln ablegen. Hier war es nicht einfach, schöne Zimmer zu bekommen.

Man sollte sich auf jeden Fall die Zimmer der Hotels im Vorfeld zeigen lassen. Aus diesem Grund wurden wir erst beim 3. Anlauf fündig.

Übernachtet haben wir im Wellpark House.

Ein schmuckes, viktorianisches Haus, welches direkt an der Hafenpromenade liegt. Auch hier lagen wir bei 30 Pfund pro Person.

Den Nachmittag verbrachten wir mit einem Stadtbummel durch Oban.

 

Der Sonnenuntergang über der Oban Bay war traumhaft schön.

 

Am nächsten Morgen.... ein letzter Blick über die Bucht.

und weiter ging es Richtung Norden über Brücken

vorbei am Castle Stalker

durch traumhaft schöne Landschaften

und das Glencoe Tal, einmal um den Loch Leven herum (sehr empfehlenswert!)

Richtung Malleig. Die 73 km lange Strecke von Fort William nach Malleig können wir ebenfalls nur empfehlen. Sie ist sehr gut ausgebaut und schlängelt sich durch eine fazinierende Gebirgsszenerie.

In Malleig angekommen haben wir die Fähre benutzt um zur Isle of Skye überzusetzen.

 

Die Isle of Skye bietet ebenfalls sehr schöne Landschaften. 

  • Isle of Syke
    eine wildromantische Insel aus Vulkangestein.

Unser Etappenziel war ursprünglich Portree. Jedoch waren hier die Übernachtungsmöglichkeiten ausgebucht. Somit sind wir weiter in den Norden der Insel gefahren. Zwischen Portree und Uig stand ein B&B Schild an der Hauptstraße, welches uns über eine Single Road zu einem kleinen Anwesen führte. Hier verbrachten wir die Nacht für 17 (!) Pfund pro Person, umgeben von Schweinen, Hühnern, Schafen und Mitges (Mücken).

Am nächsten Tag verließen wir Skye, diesmal über die Brücke am Kyle von Lochalsh

vorbei am Eilean Donan Castle

über diverse Single Roads und durch verträumte, kleine Dörfer (hier: Shieldaig)

an den Dark Water Falls vorbei

hinauf nach Ullapool.

  • Ullapool
    1000 Seelen Gemeinde mit Fährhafen zur Insel Lewis

Hier verbrachten wir die Nacht im Brae Guest House, für 26 Pfund pro Person. Das Guest House liegt direkt an der Hafenpromenade.

Unbedingt empfehlenswert ist der Prawn Cocktail im Fischrestaurant direkt am Hafen!

Unsere Route führte uns am nächsten Tag weiter in Richtung Norden

an den Ruinen des Ardvreck Castles vorbei

hinauf nach Durness

Am Strand von Balnakeil nutzen wir die Gelegenheit für ein Fussbad. Mehr war leider auf Grund der Wassertemperatur nicht drin.

In Tongue trafen wir auf Ray und Barbara, 2 schottischen Roadster-Fahrer.

Sie schlossen sich uns an und führten uns vorbei an Tain und Bonar Bridge

nach Dornoch.

  • Dornoch
    Kleines, mittelalterliches Städtchen mit viel Charme

Hier verbrachten wir die Nacht richtig stilvoll in einem alten Schloß, dem Dornoch Castle. (40 Pfund pro Person)

Am nächsten Morgen starteten wir zur, meines Erachtens nach, landschaftlich schönsten Etappe. Der Strecke von Nairn über Grantown-on-Spey Richtung Ballater.

Am Nachmittag kamen wir in Stonehaven an.

  • Stonehaven
    Von Steilfelsen gesäumter Fischerort

Auch hier hatten wir Glück mit unserer Zimmersuche. Wir bekamen zwei Zimmer in einem kleinen Fischerhaus aus dem Jahr 1700 direkt am Hafen. Dieses wurde liebevoll renoviert und die Eigentümerin, Mrs. Anne Hawkes, empfing und überaus freundlich.

Einen Fußmarsch über die Klippen von Stonehaven entfernt befindet sich das Dunnotter Castle.

 

In der Hafenkneipe gab es neben dem leckeren Essen auch unseren ersten Whisky



Am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg über Edinburgh nach St. Abbs.

Edinburgh ist, wenn man aus den Highlands kommt, Zivilisation pur.

Im Hard Rock Café gab es die Combo Platte, Nachos und Fajitas

Irgendwas auf dem nächsten Bild ist falsch.... was ist es?

Richtig! Ein Z4 gehört nicht auf einen Abschleppwagen!

Wir hatten beim Einparken leider übersehen, dass die Parkplätze, auf denen Shark geparkt hatte, lediglich für Anwohner waren. Somit konnten wir dem Abschleppwagen bis zum Sammelplatz folgen und ihn für einen deftigen Obuluss wieder freikaufen.

Danach hatten wir alle keine Lust mehr uns Edinburgh noch weiter anzusehen. Also nichts wie weiter nach St. Abbs.

  • St. Abbs
    Kleiner Fischerort an der Ostküste Schottlands.
    Reservierungen für Übernachtungen sind unbedingt erforderlich, da es nur 3 B&B's gibt.

In St. Abbs haben wir jedoch den Vogel abgeschossen, was die Übernachtungen anging. Wir kamen für 29 Pfund pro Person im Castle Rock Guest House unter. Die Eigentümerin ist wirklich sehr nett und spricht außerdem fließend Deutsch.

Das viktorianische Sommerhaus selbst liegt traumhaft schön auf einer Klippe oberhalb von St. Abbs.

Unser letzter Tag in Schottland.

Nun mussten wir uns auf den Rückweg machen.

Im Hafen von Hull erwartete uns bereits unsere Fähre. Diesmal das Schwesterschiff, die Pride of Hull.

Fazit:


Mit Z4Shark und Söckchen kann man Klasse Urlaub machen!

Die knapp 2.950 Kilometer innerhalb von 8 Tagen sind wie im Flug vergangen.
Durchschnittsverbrauch des Z4 M Roadster 11,8 Liter/100 km.

Schottland ist immer wieder eine Reise wert.  

 

Noch nicht genug gesehen? Hier gibt's noch ein Video!